Vegan für Anfänger: 3 Tipps für die Umstellung auf eine vegane Ernährung

Wenn du nach einfachen, vegane Rezepte suchst oder Unterstützung auf deinem veganen Weg brauchst, dann lade ich dich herzlich ein meiner Facebook Gruppe beizutreten 🙂

Vegan für Anfänger

Du hast dich dazu entschloßen von nun an vegan zu leben. Vielleicht hast du eine Dokumentation gesehen, die dir die Augen geöffnet hat. Vielleicht haben dich Freunde dazu inspiriert diesen neuen Weg zu gehen..

Du bist voller Tatendrang und freust dich auf diesen Schritt, der dein Leben ja so viel verbessern wird. Nicht nur, dass du jetzt mit gutem Gewissen durch die Welt gehen kannst, da du sowohl Tiere als auch Menschen rettest. Du wirst positive Veränderungen an deinem Körper spüren – sowohl innerlich, als auch äußerlich.  Du wirst mit dir selbst und der Natur mehr im Einklang sein.

Oder?

Zumindest ist das doch, was uns über Social Media suggeriert wird. Die vollkommene, fröhliche Welt des wunderschönen Vorzeige Veganers, der mit seinen ebenso schönen Freunden noch viel schönere Köstlichkeiten verspeist. Der Instagram Feed voll mit perfekt inszenierten Rezept Fotos, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

Kann das wirklich real sein?

Die gute Nachricht zuerst: Ja das kann es! Die schlechte Nachricht: Wahrscheinlich nicht direkt zu Beginn. Wahrscheinlich wirst du am Anfang einige Male an deine Grenzen stoßen und kurz davor sein alles über Bord zu werfen. Vor allem wenn du von einer Ernährungsform kommst, die sehr Fastfood und Fertiggericht lastig war. Vermutlich deckst du dich erstmal mit allen möglichen Ersatzprodukten ein, nur um dann enttäuscht festzustellen, dass sie nichtmal annähernd schmecken, wie das Original. Garantiert hast du dir auch das ein oder andere Kochbuch zugelegt und verzweifelst schon an der Zutatenliste.

Tipps für den veganen Einstieg

Tipp 1: Kein Druck

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Wenn man die Gewohnheiten seines ganzen bisherigen Lebens von heute auf morgen über Bord schmeißen will, wird es zu Problemen kommen. Gehe nicht mit zu hohen Erwartungen an die Sache. Besinne dich lieber darauf, warum du dich für diese neue Lebensform entschieden hast. Das wird dir die Motivation geben, nicht bei der ersten Schwierigkeit das Handtuch zu schmeißen.

Deine Geschmacksrezeptoren brauchen ein paar Wochen bis sie sich an die neuen Geschmäcker gewöhnt haben. Als ich das erste Mal Pizza selbst gemacht habe, war ich unglaublich enttäuscht! Egal wieviel ich nachgewürzt habe..es hat einfach nach Nichts geschmeckt. Mittlerweile reicht mir aber der Eigengeschmack vom Gemüse und eventuell etwas Salz.

Wenn du etwas nicht magst, dann zwing dich nicht es zu mögen! Dinge wie Kichererbsen oder Tofu kommen in vielen Rezepten vor. Allerdings sind sie nicht Jedermanns Geschmack. Versuche lieber das Rezept abzuwandeln anstatt dir etwas reinzuzwängen, nur weil du denkst, dass Veganer das nunmal essen.

Tipp 2: Mach dir eine Rezeptliste

Das hat mir am Anfang unheimlich geholfen. Ich habe mich die erste Zeit hauptsächlich von Nudeln mit Tomatensoße ernährt. Einfach weil ich nicht wusste, was ich alles essen kann. Kochen war Neuland für mich..ich war es gewohnt meine Mahlzeit einfach in den Ofen oder die Mikrowelle zu schieben.

Wenn du ein paar Grundrezepte zusammen hast, kannst du darauf immer weiter aufbauen. Probier andere Gemüsesorten oder tausche Reis einfach mal gegen Quinoa. So wirst du schnell merken, was dir schmeckt und tolle neue Gerichte kreieren. Wichtig ist nur, dass du dir deine Rezepte auch aufschreibst. Es ist sehr ärgerlich, wenn dir etwas super schmeckt und du beim nächsten Mal schon nicht mehr genau weißt, wie du es gemacht hast.

Tipp 2: Mach dir eine Rezeptliste

Tomate und Nudeln

Das hat mir am Anfang unheimlich geholfen. Ich habe mich die erste Zeit hauptsächlich von Nudeln mit Tomatensoße ernährt. Einfach weil ich nicht wusste, was ich alles essen kann. Kochen war Neuland für mich..ich war es gewohnt meine Mahlzeit einfach in den Ofen oder die Mikrowelle zu schieben.

Wenn du ein paar Grundrezepte zusammen hast, kannst du darauf immer weiter aufbauen. Probier andere Gemüsesorten oder tausche Reis einfach mal gegen Quinoa. So wirst du schnell merken, was dir schmeckt und tolle neue Gerichte kreieren. Wichtig ist nur, dass du dir deine Rezepte auch aufschreibst. Es ist sehr ärgerlich, wenn dir etwas super schmeckt und du beim nächsten Mal schon nicht mehr genau weißt, wie du es gemacht hast.

 Tipp 3: Toleranz gegenüber deinen Mitmenschen

„Ich bin aus Liebe vegan geworden – jetzt hasse ich alle“

Das trifft besonders zu, wenn du dich aus ethischen Gründen dazu entschieden hast vegan zu leben. Du hast dich intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt, bist total aufgewühlt, und kannst nicht verstehen, wieso andere Menschen dieses Leid noch unterstützen. An dem Punkt sind wir alle mal. Man verzweifelt an all diesem Wissen und den Bildern, die sich tief ins Innere eingebrannt haben, und die man wohl nie mehr vergessen wird.

Andere versuchen zu belehren, bringt allerdings genau das Gegenteil. Sie stempeln dich als nervigen, militanten Veganer ab, der versucht ihnen etwas aufzuzwingen. Veränderung macht vielen Menschen Angst, deswegen verschließen sie lieber die Augen vor der Wahrheit. Denk daran, dass du auch nicht vegan geboren wurdest und erst vor kurzem für diesen Weg geöffnet hast.

Geh mit positivem Beispiel voran und zeige deinem Umfeld wie einfach es sein kann, sich vegan zu ernähren. Auf diese Weise wirst du garantiert einige Freunde dazu bringen sich mit dem Thema zumindest auseinander zu setzen. Und wer weiß…vielleicht bist du ja dann der Grund, wieso es bald einen Veganer mehr gibt 🙂

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