Know your Veggies: Die Möhre

Je nach Region hat sie einen anderem Namen. Ob man sie nun Möhre, Karotte oder Mohrrübe nennt. Jeder kennt das leuchtend orangene Gemüse. Nicht nur Bugs Bunny knabbert gerne daran. Im Durchschnitt verputzen wir ca. 7 Kilo Möhren im Jahr. Und das aus gutem Grund! Sie ist eine wahre Vitaminbombe und versorgt uns mit vielen wichtigen Nährstoffen.

Beta Carotin

Beta Carotin ist auch in anderen Gemüsesorten vorhanden. In der Karotte finden wir jedoch besonders viel davon, weswegen sie als Namensgeber für dieses Vitamin dient. Um vom Körper besser aufgenommen zu werden, sollten wir es zusammen mit Fett zu uns nehmen. Der Körper wandelt das Beta Carotin nun in Vitamin A um. Dieses Vitamin ist unter anderem wichtig für die Netzhaut und ermöglicht uns Farben zu sehen. In Entwicklungsländern ist ein Vitamin A Mangel übrigens der häufigste Grund für Erblinden. Dass ein Überschuss an Vitamin A das Gegenteil bewirkt und das Sehvermögen verbessert ist, wissenschaftlich gesehen, bislang noch ein Mythos.

Fakt ist aber, dass Vitamin A nicht wasserlöslich ist und somit nicht mit dem Urin ausgeschieden wird. Der Überschuss wird in den Hautzellen gespeichert, was zu einer orangefarbenen Hautfarbe führen kann. Auf diese Weise kann es den Körper vor den UV Strahlen der Sonne schützen und hat in etwa den gleichen Schutz, wie eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 4.

Beta Carotin

Sehkraft verbessern mit Möhren

Beta Carotin ist auch in anderen Gemüsesorten vorhanden. In der Karotte finden wir jedoch besonders viel davon, weswegen sie als Namensgeber für dieses Vitamin dient. Um vom Körper besser aufgenommen zu werden, sollten wir es zusammen mit Fett zu uns nehmen. Der Körper wandelt das Beta Carotin nun in Vitamin A um. Dieses Vitamin ist unter anderem wichtig für die Netzhaut und ermöglicht uns Farben zu sehen. In Entwicklungsländern ist ein Vitamin A Mangel übrigens der häufigste Grund für Erblinden. Dass ein Überschuss an Vitamin A das Gegenteil bewirkt und das Sehvermögen verbessert ist, wissenschaftlich gesehen, bislang noch ein Mythos.

Fakt ist aber, dass Vitamin A nicht wasserlöslich ist und somit nicht mit dem Urin ausgeschieden wird. Der Überschuss wird in den Hautzellen gespeichert, was zu einer orangefarbenen Hautfarbe führen kann. Auf diese Weise kann es den Körper vor den UV Strahlen der Sonne schützen und hat in etwa den gleichen Schutz, wie eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 4.

Natürliches Krebsmittel?

Die Karotte enthält einen natürlichen Abwehrstoff, der sich Falcarinol nennt. Er dient den Pflanzen zur Abwehr und Bekämpfung von Schädlingen und Pilzbefall. Bereits 2005 wurde eine Studie der Universität in Newcastle veröffentlicht, in der Forscher die Substanz erfolgreich an Ratten getestet haben, die Krebszellen entwickelt hatten. Neuere Forschungen haben jetzt ergeben, dass Falcarinol durchaus als Unterstützung einer Chemotherapie bei der Behandlung von Brustkrebs vorteilhaft sein kann. Es soll die Wirkung der Medikamente erhöhen und der Entstehung von Resistenzen entgegenwirken.
Aus dem Bereich der Naturheilkunde gibt es ebenfalls Berichte, die von einer positiven Wirkung von Karotten ohne Chemotherapie berichten.

Grünzeug bitte dranlassen!

Oft finden wir im Supermarkt Möhren vor, bei denen die grünen Blätter schon entfernt wurden. Das ist schade! Wieso in unserer Gesellschaft der Mythos herrscht, das Karottengrün wäre nicht essbar, konnte ich leider nicht herausfinden. Es enthält viel Vitamin C und Folsäure und macht es damit mindestens genauso gesund, wie die Karotte an sich.
Wenn die Möglichkeit besteht, greife ich immer zu Möhren, bei denen noch frisches und knackiges Grün heraussprießt. Man kann die Blätter super in einen grünen Smoothie mit einbauen oder kleinschneiden und als Ersatz für Petersilie verwenden.

Quelle: http://www.pflanzenforschung.de/de/journal/journalbeitrage/karotten-unterstuetzen-krebstherapie-inhaltsstoffe-der-10231
Bildquelle: Thomas Gamstaetter, Unsplash

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